Suche

Jahreshauptversammlung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Thieme   

Jahreshauptversammlung des Bezirks Linker Niederrhein am 20. Februar 2010 in Krefeld. 

Zu Punkt 7 der TO sind bisher 4 Anträge eingegangen.

 

Hiermit lade ich alle Mitgliedsvereine des Schachbezirks Linker Niederrhein e.V. herzlich zur Jahreshauptversammlung 2010 ein.

 

Termin:                      Samstag, den 20.02.2010 Beginn 15.00 Uhr

Ort:                               Schachclub Turm Krefeld, Johansenaue 1, 47809 Krefeld

 

 

                                      

 

Tagesordnung:         1.   Feststellung der Anwesenden und der Stimmenzahlen

                                    2.   Ehrung der Sieger

                                    3.   Berichte der Vorstandsmitglieder

                                    4.   Bericht der Kassenprüfer

                                    5.   Entlastung des Vorstandes

                                    6.   Neuwahlen     

a)      2. Vorsitzender

b)      Bezirksspielleiter

c)      Schriftführer

d)      Beauftragte für den Breitensport

e)      Referent für Wertungszahlen

f)        1 Kassenprüfer

7.   Anträge

8.   Etat 2010 

9.   Jahresplanung 2010

10.  Verschiedenes

 

Ich bitte alle Vereine, einen Vertreter  zur Jahreshauptversammlung zu entsenden.

Hans-Jürgen Dorn  (Bezirksvorsitzender)

 

Antrag Nr. 1

Der Bezirk bezuschusst Lehrgänge des SBNRW (C-Trainerausbildung, Turnierleiter- und Schiedsrichterlehrgänge), die von Mitgliedern des Bezirks besucht werden mit maximal einem Drittel der Kosten.

Die Haushaltsposition beträgt 1.000,- € für alle Anträge.

Der Zuschuss wird nach erfolgreichem Abschluss bezahlt.

Begründung:

Erfolgt mündlich auf der Versammlung.

Hans-Jürgen Dorn  (Bezirksvorsitzende

Antrag Nr. 2

Die im Bezirk geltende Regelung, ein Unentschieden in Mannschaftskämpfen mit einem 1:1, einen Sieg aber mit 3:0 zu werten, wird abgeschafft zugunsten der alten bewährten Regelung, dass ein Sieg mit 2:0 bewertet wird.

Um dies zu erreichen, wird Punkt 8.4.1. der Bezirksturnierordnung gestrichen.

Begründung

Die im Bezirk geltende Regelung, ein Unentschieden in Mannschaftskämpfen mit einem 1:1, einen Sieg aber mit 3:0 zu werten, wurde in dem Bemühen eingeführt, die Mannschaftskämpfe spannender zu gestalten. Dies hat sich nicht bewährt.

Diese Regelung beinhaltet aber zum einen eine Abwertung des Ergebnisses Unentschieden und damit auch des Remis, eines normalen Ergebnisses einer Schachpartie, zum anderen haben alle übergeordneten Verbände von dieser Unsitte Abstand genommen, da das beabsichtigte Ergebnis, die Steigerung der Spannung, zusätzlich nicht eingetreten ist, somit der offensichtlichen Gerechtigkeitslücke kein positives Äquivalent gegenübersteht.

Heiko Bräunig  (SK Turm Krefeld)

Antrag Nr. 3

Antrag auf Festlegung der Wartezeit in der Spielordnung des Bezirks, des Schachbundes NRW und des Deutschen Schachbundes

a) In der Spielordnung des Bezirks wird die alte „Wartezeit“ von einer Stunde festgelegt.

b) Des Weiteren sind die Funktionsträger des Schachbezirkes Linker Niederrhein aufgefordert, sich auf allen Ebenen für den Erhalt oder die Wiedereinführung der Wartezeit von einer Stunde einzusetzen.

Dies gilt sowohl für die Mitwirkung in entsprechenden übergeordneten Organen wie z.B. dem Verbandsspielausschuss des NSV 1901 e.V. als auch durch entsprechende Antragsstellungen zu Kongressen wie z.B. nach §5 der Satzung des Schachbundes NRW und Antragstellung über diesen an den Kongress des Deutschen Schachbundes.

Begründung

Die Regelung er FIDE zur Wartezeit wurde geringfügig verändert. In diesem Zuge wurde die Wartezeit in vielen Ligen reduziert, ohne dass dies aufgrund der FIDE-Regeln notwendig geworden wäre.

Zum einen gilt es, dies im Bezirk zu vermeiden, zum anderen gibt es anscheinend kein anderes Mittel, die demokratische Selbstverständlichkeit, die Änderung einer geltenden Regelung durch den Souverän vornehmen zu lassen, als die alte Regelung fest in den Satzungen auch des Schachbundes NRW und des Deutschen Schachbundes zu verankern.

Inhaltlich handelt es sich bei der Wartezeit wie auch bei deren Abschaffung um die Frage, wie mit Unpünktlichkeit umgegangen werden soll.

Die alte Regelung erlaubte ein Zuspätkommen von bis zu einer Stunde, bestrafte den Abwesenden aber entsprechend durch Zeitabzug. Diese Regel hat sich bewährt.

Die neue Regelung einer „Nullkarenz“ hat insbesondere bei Festlegung auf den tatsächlichen Beginn einer Veranstaltung unnachvollziehbare Auswirkungen.

Heiko Bräunig (SK Turm Krefeld)

Antrag Nr. 4

Antrag auf Festlegung der Bedenkzeit in der Spielordnung des Bezirks, des Schachbundes NRW und des Deutschen Schachbundes

a) In der Spielordnung des Bezirks wird die aktuell geltende Bedenkzeitreglung präzisiert. Punkt 8.6. zweiter Satz wird berichtigt in „Somit gilt damit eine Gesamtspieldauer von sechs Stunden.“ (Bisheriger Wortlaut:  „Somit gilt damit eine Gesamtspieldauer von 5 Stunden.“)

b) Des Weiteren sind die Funktionsträger des Schachbezirkes Linker Niederrhein aufgefordert, sich auf allen übergeordneten Ebenen für den Erhalt oder die Wiedereinführung einer Regelung nach Artikel 6 (2) a) 1. Halbsatz der FIDE-Regeln (d.h. es „muss jeder Spieler eine Mindestanzahl von Zügen oder alle Züge in einer bestimmten Zeitperiode ausführen“) einzusetzen.

Genauer soll dabei in den übergeordneten Organisationen folgendes Modell favorisiert werden: Ein Spieler erhält 2 Stunden für die jeweils ersten 40 Züge, eine Stunde für die nächsten 20 Züge und eine Stunde für den Rest.

Dies gilt sowohl für die Mitwirkung in entsprechenden übergeordneten Organen wie z.B. dem Verbandsspielausschuss des NSV 1901 e.V. als auch durch entsprechende Antragsstellungen zu Kongressen wie z.B. nach §5 der Satzung des Schachbundes NRW und Antragstellung über diesen an den Kongress des Deutschen Schachbundes.

Begründung

In den Ligen des Schachbundes NRW wurde den Vereinen durch einen Beschluss der Spielleiter eine neue Bedenkzeitregelung aufgedrückt, ohne dass die alte Regelung überhaupt zur Wahl gestellt wurde.

Zum einen gilt es, dies im Bezirk zu vermeiden, zum anderen gibt es anscheinend kein anderes Mittel, die demokratische Selbstverständlichkeit, die Änderung einer geltenden Regelung durch den Souverän vornehmen zu lassen, als die alte Regelung fest in den Satzungen auch des Schachbundes NRW und des Deutschen Schachbundes zu verankern.

Inhaltlich handelt es sich bei der Einführung des Fischer-Modus, des Aufschub-Modus oder anderer Regelungen, die Artikel 6(2) 2. Halbsatz der FIDE-Regeln erfüllen, um die Änderung einer seit Jahrzehnten

bewährten Regelung. Zu dieser gehören die so genannten „Zeitnotschlachten“, das „Ziehen über die Zeit“ (in eingeschränktem Maße).

In den letzten Jahren wurden einige Schwächen der „alten“ Regelung geändert oder behoben.

So werden nun Mannschaftskämpfe an einem Tag beendet, da die Partie maximal acht Stunden dauert, als Hilfsmittel gegen ein reines „Ziehen über die Zeit“ gibt es den Artikel 10 (2) in den FIDE-Regeln.

Wer die Geschichte unseres Sports achtet, wird die Fortgeltung dieser Regeln befürworten.

Alle diese Regelungen konnten des weiteren mit analogen oder später auch mit digitalen Uhren umgesetzt werden, während die Einführung der neuen Regelungen ein Wirtschaftsförderprogramm darstellt, dass die Vereine auch wirtschaftlich hart trifft.

Heiko Bräunig (SK Turm Krefeld)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. Januar 2010 )
 
< zurück   weiter >
RocketTheme Joomla Templates